Layout erstellen mit Scribus

Wolltet ihr schon immer mal selber einen Flyer oder eine Broschüre entwerfen und wisst nicht so richtig, wie das geht? In diesem Workshop lernt ihr, Druckvorlagen mit dem Open-Source-Programm Scribus zu erstellen. Bitte bringt euer Laptop mit, auf dem ihr am besten Scribus schon installiert habt, damit ihr gleich loslegen könnt. Hier findet ihr die entsprechenden Downloads: www.scribus.net/downloads/stable-branch.

Wenn ihr teilnehmen wollt, meldet euch an bei a-ini-og@immerda.ch, damit wir besser planen können.

Der Workshop ist kostenlos.

wann? Samstag, 25.11.2017, von14 bis ca.18 Uhr
wo? Linkes Zentrum R12, Rammersweierstr. 12, Offenburg

 

Anarchistisches Wohnzimmer

Anarchistisches Wohnzimmer…  HÄ?

Was soll das denn sein?

Wir machen es uns am Mittwoch dem 18. Oktober 2017 ab 19 Uhr im R12 gemütlich; essen, trinken, lesen, spielen, stricken, diskutieren…
kurzum: wir machen, was man im Wohnzimmer eben so macht.

 

Und wir freuen uns über Besucher.

Wenn Du also schon immer mal die netten Anarchist*innen von nebenan treffen wolltest, komm einfach vorbei, bring gute Laune mit; und vielleicht Dein Lieblingsspiel oder Dein Lieblingsbuch oder Dein aktuelles Handarbeitsprojekt oder oder oder…
und mach es Dir mit uns gemütlich.

Bis dann!

 

Filmvorführung „Projekt A“

Der Dokumentarfilm PROJEKT A taucht ein in die vielschichtige Welt der Anarchisten und bricht mit den gängigen Klischees über Steinewerfer und Chaoten. Er eröffnet viel mehr den Blick auf eine Bewegung, die das Unmögliche fordert, an den Grundfesten unserer Gesellschaft rüttelt und gerade deshalb das Augenmerk auf zentrale ungelöste Fragen unserer Zeit lenkt. Der Film handelt von einer politischen Bewegung, ihrer Theorie und den Menschen, die sich für deren Verwirklichung einsetzen.

Hanna, Mariano, Didac, Margarita und Makis sind Anarchisten. Sie träumen von einer freien Gesellschaft. Sie entwerfen konkrete Visionen einer anderen Welt und versuchen diese in ihrem Leben umzusetzen. Sie glauben daran, dass Menschen herrschaftsfrei leben können, ohne Staat, ohne Polizei, ohne Gesetze und Justiz – aus heutiger Sicht eine absurde Vorstellung.
Ihr Leben ist ein Ringen mit Obrigkeiten, Konventionen und Vorurteilen. Egal ob in Spanien, Griechenland oder Deutschland, überall treten sie für ihre Ideale ein und bleiben trotz aller Rückschläge und auch Repressionen durch den Staat kämpferisch. Anarchie ist ein radikaler Ansatz und die Protagonisten von PROJEKT A stellen die Grundprinzipien der kapitalistischen Weltordnung in Frage.

Und damit sind sie nicht mehr alleine. Zwanzig Jahre nach dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus stellen weite Teile der Gesellschaft ebenso den Kapitalismus als zukunftsfähiges Gesellschaftsmodell in Frage. Welche Alternativen bietet der Anarchismus?

PROJEKT A geht dieser alten und zugleich neuen Idee nach und nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise zu anarchistischen* Projekten.

Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit dem KoKi (Kommunalen Kino).
Wann? Mittwoch, 11. Oktober 2017 um 20 Uhr
Wo? KoKi im KiK (Kultur in der Kaserne), Weingartenstr. 34c in Offenburg
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Internetplattform indymedia.linksunten verboten

Seit Freitag, 25. August 2017, ist die Internetplattform indymedia.linksunten auf Geheiß von Innenminister Thomas de Maizière abgeschaltet. Zeitgleich wurden Privatwohnungen und das Autonome Zentrum KTS in Freiburg durchsucht und etliches beschlagnahmt. Als Begründung sollen die Proteste zum G20-Gipfel in Hamburg herhalten:
Auf indymedia.linksunten wurden Artikel gepostet, die als Befeuerung der Ausschreitungen gewertet wurden.

Indymedia.linksunten ist die offene Internet-Plattform der deutschsprachigen linksradikalen Bewegung. Auf diesem Nachrichtenportal wurden neben Aufrufen zu Demonstrationen viele Artikel gepostet, die über Aktivitäten der Nazi-Szene berichteten, in denen zu politischen Geschehnissen Stellung bezogen wurde, die mutmachende Projekte aufzeigten und die eine generelle Vernetzung und unabhängige Information möglich machten.

Dieses Medium schlichtweg zu verbieten behindert massiv die Verständigung und Vernetzung der linksradikalen Bewegung. Während der Staat kein Interesse an Verhinderung und Aufarbeitung von rechter Gewalt oder am Schutz von Menschen und Umwelt vor den Auswirkungen des Kapitalismus zeigt, soll im Wahlkampf mit dem Vorgehen gegen indymedia.linksunten der Eindruck von Durchgreifen und Stärke signalisiert werden. Es ist auch ein Beispiel dafür, dass der Staat unliebsame Meinungen mit aller Macht bekämpft – dafür wird auch schnell mal die Pressefreiheit über Bord gekippt.

Wir erklären uns solidarisch mit den Betroffenen dieser Machtdemonstration.
Kommt am Samstag, 09. September 2017, um 19 Uhr nach Freiburg zur Solidaritätsdemonstration am Bertholdsbrunnen.

Wenn ihr die Betroffenen der Repression finanziell unterstützen wollt, spendet an die Rote Hilfe OG Stuttgart, IBAN: DE66 4306 0967 4007 2383 13, BIC: GENODEM1GLS mit dem Stichwort „linksunten“.

 

Offenes Treffen: Wandern mit Anarchist*innen

Wir laden euch ein, mit uns am Samstag, 14. November in den herbstlichen Wäldern des Schwarzwaldes wandern zu gehen.

Treffpunkt ist wegen der früh einbrechenden Dunkelheit schon um 10 Uhr am Linken Zentrum R12 in der Rammersweierstr. 12 in Offenburg. Wir fahren dann gemeinsam zum Startpunkt der Rundwanderung, die 13,8 km lang ist und ca. 4 h (mit Pausen länger) dauert.

Danach fahren wir ca. 2 km zu einem Grillplatz und werden dort zum Ausklang gemütlich grillen. Bitte bringt Essen und Trinken für die Wanderung und für’s Grillen selbst mit.

Wenn ihr kein eigenes Auto habt, gebt uns Bescheid – wir versuchen, in Fahrgemeinschaften mit so wenig Autos wie möglich, aber so vielen wie nötig zum Ausgangspunkt zu fahren.

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Stoppt Abschiebungen und die Diskriminierung von Geflüchteten! Zugtreffpunkt Offenburg zur Demo in Karlsruhe

Frontex abschaffen!Die Anarchistische Initiative Ortenau unterstützt den Aufruf (s.u.) der Karlsruher Refugee Community zur Demo „Stoppt Abschiebungen und die Diskriminierung von Geflüchteten!“ am kommenden Samstag, 19.09.2015, um 13 Uhr auf dem Kronenplatz Karlsruhe.

Wir treffen uns um 11 Uhr 30 auf Gleis 6 im Offenburger Hauptbahnhof. Der Zug fährt um 12 Uhr 02 ab und kommt um 12 Uhr 49 in Karlsruhe an.

Stoppt Abschiebungen und die Diskriminierung von Geflüchteten!

Das Komitee der Karlsruher Flüchtlinge organisiert zusammen mit anderen Geflüchteten und Unterstützungsgruppen eine Demonstration gegen Abschiebung und Diskriminierung von Geflüchteten in Deutschland. Wir als Geflüchtete sind keine unglücklichen, dramatischen Erscheinungen, wir sind ganz normale Menschen – grenzt uns nicht aus. Wir fordern Solidarität, weil unsere Länder auch von Europa zerstört werden.

Was fordern wir?
Wir wollen eine würdige Unterbringung statt der Kasernierung in Lager und wollen auch das Recht, bei Freunden oder Verwandten zu leben oder selbst nach Wohnungen zu suchen. Wir wollen, dass die Residenzpflicht wirklich abgeschafft wird und sich Geflüchteten auch in den ersten Monaten ohne Einschränkungen in Deutschland bewegen können. Wir brauchen freien Zugang zu Bildung und einen echten Zugang zum Arbeitsmarkt sowie zu medizinischer Versorgung.

Es muss aufhören, dass Geflüchtete ins Nirgendwo gesetzt werden, wo es keine Einkaufsmöglichkeiten gibt, keine Schule, keine Gesundheitsversorgung. Denn Geflüchtete haben kein Auto, um in die nächste Stadt zu fahren. Sie sind auf Anbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr angewiesen. Es muss aufhören, dass überall, wo Geflüchtete untergebracht sind, Kameras installiert sind, denn Geflüchtete sind weder Kriminelle noch Gefangene. Wir sprechen uns klar gegen Polizeigewalt gegenüber Geflüchteten aus, weil wir Menschen sind wie Du.

Frontex, das 2004 gegründet wurde, muss abgeschafft werden. Die Menschenrechte werden systematisch mit Füßen getreten. Isolierung und Diskriminierung von Geflüchteten passiert oftmals mit staatlicher Unterstützung – und auch oft mit grausamem Verhalten. Seit 1993 sind Zehntausende gewaltsam in ihre Heimatländer oder andere Länder abgeschoben worden. Frontex ist gemeinsam mit anderen für den Tod von mehr als 20.000 Geflüchteten im Mittelmeer verantwortlich. Nicht wenige Geflüchtete, die die „Festung Europa“ erreicht haben, leiden unter ihrer Situation und manche haben sich das Leben genommen aus Angst vor Abschiebung. Über hundert Geflüchtete sind durch faschistische Gewalt oder Polizeigewalt ums Leben gekommen, wie zum Beispiel Oury Jalloh und andere.

Wir fordern ein Ende der Abschiebungen, die Schließung der Sammellager und das Ende der Diskriminierung. Mit Solidarität können wir es schaffen. Mit Solidarität, die vom Herzen kommt – denn kein Mensch ist illegal.

Infos:
Karlsruhe Refugee Community: facebook.com/Rheinstetten
Libertäre Gruppe Karlsruhe: http://lka.tumblr.com/post/128549642271/190915-demonstration-in-karlsruhe-stoppt

Eröffnungsfeier des Linken Zentrums R12 in Offenburg am 13.Juni

Liebe Freundinnen und Freunde, Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
Liebe Interessierte

karte liz-Seite001Nach 3 Monaten renovieren, bauen, werkeln, streichen, diskutieren, planen … ist es nun endlich fertig, das Linke Zentrum R12 in Offenburg.

Das ist natürlich ein Grund zum Feiern, deshalb möchten wir euch alle herzlich einladen zum Austauschen, Diskutieren, Kennenlernen bei lockeren Beisammensein in netter und solidarischer Atmosphäre.

Stattfinden soll das ganze am 13. JUNI 2015

Wir starten um 16:00 und ab 18:00 ist ein kleines Programm angedacht, bei dem sich die verschiedenen Gruppen, die das Linke Zentrum R12 mit Leben füllen, sich vorstellen. Auch die Ideen, Ziele, und Grundsätze des Zentrums selbst, werden vorgestellt.

Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt, es gibt leckere Vegane Vokü, Waffeln, Salate, Snacks, Cocktails, Longdrinks…

Auch für unsere kleinen Mitstreiterinnen und Mitstreiter ist mit einer Kinder-Schminkecke gesorgt.

Wir freuen uns darauf, alte und neue Gesichter zu sehen!

Mit solidarischen Grüßen,

Euer Linkes Zentrum R12 in Offenburg

ANFAHRT: Rammersweierstr 12, 77654 Offenburg / 2 Minuten zu Fuss vom
Hauptbahnhof (Ostausgang)

Erstes Offenes Treffen der Anarchistischen Initiative Ortenau

In Zukunft werden wir regelmäßig offene Treffen veranstalten, zu denen jede*r Mensch kommen kann, der Interesse hat, sich über uns und unsere Aktivitäten zu informieren, der mit uns diskutieren oder einfach nur eine nette gemeinsame Zeit in entspannter Atmosphäre abseits des Alltäglichen verbringen möchte.

Dazu laden wir euch ein.

Wann, wo und wie unsere Treffen stattfinden, erfahrt ihr über Flyer, unseren Blog und unseren Newsletter. Darum haltet die Augen auf, schaut regelmäßig rein und lasst euch überraschen, was wir als nächstes planen.

Dieses Mal:
Vegane Vokü
Donnerstag, den 04. September 2014, ab 19 Uhr
Alarm e.V., Lise‐Meitner‐Straße 10, 77652 Offenburg

 

 

 

 

Selbstverständnis der Anarchistischen Initiative Ortenau

Wer sind wir?
Wir sind Menschen, die in einer Gesellschaft ohne Gewalt und Herrschaft leben wollen. Die Tatsache, dass die Welt derzeit weit von diesen Idealen entfernt ist, ist der Grund dafür, dass viele von uns sich seit Jahren in verschiedenen Zusammenhängen und Kämpfen engagiert haben und wir uns nun seit Winter 2013 in der Anarchistischen Initiative Ortenau organisieren.

Was wollen wir nicht? Was wollen wir?
Als Anarchist*innen1 lehnen wir Herrschaft von Menschen über Menschen ab. Diese zieht sich durch alle Lebensbereiche, Staaten und Gesellschaften, durch Kindheit, Bildung, Lohnarbeit hin bis zum Tod. Sie bringt all die Unterdrückungsformen mit sich, die wir überall jederzeit miterleben müssen: Sexismus, Homophobie, Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus, Umweltzerstörung, Armut und Hunger.
Kapitalismus ist eine der stärksten Formen von Herrschaft. Der ihm innewohnende Zwang zu Profit und Wachstum zerstört die Natur, quält und tötet Milliarden von Lebewesen und droht das Leben auf der Erde u.a. durch den Klimawandel für zukünftige Generationen unmöglich zu machen.
Der bürgerliche Rechtsstaat ermöglicht durch seine Gesetzgebung das Funktionieren des Kapitalismus. Dadurch sind Staat und Kapitalismus heutzutage untrennbar miteinander verwoben.
Dagegen setzen wir eine hierarchiefreie Gesellschaft, in der alle Menschen nach ihren Bedürfnissen leben können. Wir bevorzugen ein solidarisches Miteinander, ohne Zwang zum Funktionieren, das dem Individuum die Freiheit lässt, immer ja oder nein sagen zu können, ohne dass diese an unveränderliche Bedingungen oder Regeln geknüpft wäre.
Die Produktion von Gütern und Energie und die Angebote von Dienstleistungen sollen sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren und würden sich ökologischen und sozialen Belangen unterordnen. Dezentral, selbstverwaltet und selbstbestimmt könnte so gewirtschaftet werden, ohne die Ökosysteme des Planeten und damit die Menschheit zu vernichten.
Der Alltag ermöglicht die Teilhabe am politischen, sozialen und kulturellen Leben der jeweiligen Gesellschaft. Diese Teilhabe ist Voraussetzung für eine freie Entfaltung des einzelnen Menschen.
Alle Belange sollen von allen Betroffenen mitbestimmt und entschieden werden können. Dafür braucht es keine Nationen von Millionen von Menschen, sondern kleine Gemeinschaften, Kommunen und Föderationen, in denen der einzelne Mensch für sich und seine Bedürfnisse selbst eintreten kann.

Wie sieht unsere Praxis aus?
Die Einsicht, dass wir noch weit von einer anarchistischen Gesellschaft entfernt sind, entmutigt uns nicht.
Wir wollen nicht auf die Revolution warten oder darauf hoffen, dass am Ende der Zeit sich alles zum Guten entwickeln wird, sondern wir wollen schon heute – jetzt – unseren Teil dazu beitragen. Alle Gesellschaften wurden und werden von Menschen gemacht und können darum auch von ihnen verändert werden. Die Geschichte zeigt auch, dass einst als unumstößlich geltende Gesellschaftsformen sich im Laufe der Zeit gewandelt haben, z. B. die Entwicklung von der Monarchie zur Demokratie. Es ist möglich, eine Gesellschaft grundsätzlich umzustrukturieren.
Um diesen Prozess anzustoßen, ist es wichtig, dass wir einerseits als Individuen vorleben, dass eine andere Gesellschaft möglich ist, indem wir in unserem Umfeld versuchen, unsere Ansprüche zu leben. Dass dies im jetzigen Alltag nur begrenzt möglich ist, ist uns klar.
Andererseits wollen wir uns als Gruppe in Diskussionen, soziale Bewegungen und Kämpfe einbringen und mit Veranstaltungen und Demonstrationen unsere Ideen öffentlich machen. Wir wollen uns vernetzen und als Ansprechpartner*innen in unserer Region zur Verfügung stehen. Kontakte zu und das Arbeiten mit Menschen, die sich nicht explizit als Anarchist*innen verstehen, sind für uns wichtig und alltagspolitisch notwendig. Darum sind wir für punktuelle und langfristige Bündnisarbeit offen. Dabei wollen wir unsere anarchistischen Ideale nicht verleugnen und wir müssen immer wieder neu prüfen, wie weit wir dabei gehen wollen.
Innerhalb der Gruppe tauschen wir uns über aktuelle Entwicklungen aus, diskutieren über viele Themen und versuchen unsere (anarchistischen) Positionen und Ideen zu vertiefen, zu erweitern und zu reflektieren.
Wir verstehen uns als offene Initiative und freuen uns über Gleichgesinnte und Interessierte, die zu uns stoßen wollen.

Anarchistische Initiative Ortenau (Stand Februar 2014)

Kontakt:
Email: a-ini-og@immerda.ch
Web: aiog.noblogs.org
Post: Anarchistische Initiative Ortenau, c/o Alarm e.V., Postfach 10 01 61, 77621 Offenburg

1Das “*”, das sogenannte Gender-Gap, ist der Versuch, in der Schriftsprache alle Geschlechter zu berücksichtigen.